#part2

Es geht jetzt weiter mit der Reise. Früh um halb sieben sind wir aufgewacht, dank der Schlummerfunktion, denn der Wecker klingelte schon seit sechs Uhr morgens. Wir packten unsere Sachen, warteten auf das Frühstück und machten uns auf dem Weg zu der Busstation, denn von da aus ging es nach Zabljak. Diese kleine Stadt befindet sich im Norden Montenegros im Durmitor Nationalpark. Wir waren wirklich froh, dass wir selbst kein Auto gemietet haben, denn nach den Warnungen – die übrigens so ziemlich übertrieben vom Auswärtigen Amt verfasst wurden – waren wir uns echt unsicher und fuhren lieber Bus und wir haben es so gar nicht bereut. Während die Taxifahrer wie die verrückten fuhren, fuhren die Busfahrer sehr vorsichtig. Die Fahrt hat so 1 1/2 Stunden gedauert.


Was man in Zabljak unbedingt besuchen sollte: Der schwarze See, es ist einfach unglaublich, dass der See am Ufer einfach klar ist und je mehr es in die Tiefe geht, desto schwärzer wird das Wasser. Geschmückt ist der See mit einem Wald und einer Bergspitze und bedeckt vom Eis, welches langsam schmolz. Tatsächlich lag in Zabljak noch Schnee, wir befanden uns auch im Norden und es war wirklich kälter als in Podgorica. Doch es hat echt Spaß gemacht, durch den Nationalpark spazieren zu gehen und die Bergluft zu genießen.


Als Snack hatten wir Sesamstangen und Plazma Kekse – die übrigens beim ersten Mal gar nicht geschmeckt haben, bis wir unsere Sorte gefunden haben – und da saßen wir auf der Bank und genossen einfach die Natur um uns herum. Verewigten uns dann auf einem Tisch, die zu Bank gehörte und schon ging es weiter.

Der Taxifahrer – ein sehr netter Mann – bot uns an nach Tara Canyon zu fahren, es ist das zweitgrößte Canyon auf der Welt und sehenswert. Die Kosten für die Hin- und Rückfahrt waren grandios, sodass wir sofort zustimmten und schon waren wir dort. Die Brücke über dem Tara Canyon ist 300m lang und 160m hoch. Nichts für die Leute mit Höhenangst. So mutig wie ich war ließ ich es aber über mich ergehen und ging die Brücke entlang und machte Fotos. Nach unten guckte ich nur durch die Kamera, da ist es halb so schlimm. Doch der Tara Fluss war echt gewaltig und so wunderschön türkis.


Wir gingen nach dem Ausflug dann was Essen, die Preise waren mit den in Deutschland zu vergleichen und mir hat persönlich das Essen nicht geschmeckt. Ich wollte Penne mit Tomatensauce und Rindfleisch, weil das ziemlich verlockend war. Das Essen war leider nicht gewürzt und so versuchte ich es noch mit Salz und Pfeffer zu retten und war schon etwas enttäuscht, denn es sind doch die Slawen, die niemals auf gutes Gewürze verzichten.
Auch hier gingen wir relativ früh schlafen, denn am nächsten Tag erwartete uns eine neue Stadt, die erkundet werden wollte.

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5 Gedanken zu “#part2

  1. nici 19. April 2017 / 18:25

    Oh Wow…. Wunderschöne Landschaft. Traumhafte Bilder, wäre ich ja zu gerne mitgekommen. Ich finde, solche Post total spannend und man kann sich so einiges abschauen. Nur entschieden, wo hin man als nächstes Fährt, wird dadurch so schwerer ^^

    Alles liebe

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