#part3

Hier geht es nun weiter. Von Žabljak sind wir erst mal nach Nikšić gefahren, die Busfahrt dauerte eine Stunde. Wir wechselten den Bus und es ging 3 1/2 Stunden nach Kotor. Das war wohl die längste Fahrt für uns in Montenegro. Kotor liegt im südwestlichen Teil Montenegros, am Adriatischen Meer zumindest ist das eine Bucht, die dem norwegischen Fjorde ähnlich sieht.

Hier haben wir sogar zwei Tage verbracht, denn das Wetter spielte nicht mit und in den Bergen drohte Schnee/Schneeregen und da flüchteten wir schnell in den Süden und es war ehrlich gesagt wärmer, aber das Wetter empfing uns mit Regen. So sind wir durch den Regen in den Stari Grad (Altstadt) gelaufen und brauchten erst mal eine halbe Stunde, bis wir unser Hostel gefunden haben. Allerdings brauchten wir auch zehn Minuten, denn die Rezeption befand sich in einem anderen Gebäude. Die Altstadt war in einem italienischen Stil gehalten, da Kotor ganz früher zur Venetischen Republik gehörte.

Als wir dann unser Hostel gefunden haben, waren wir schon froh angekommen zu sein. Unser Hostel war eine Wohnung, die wir mit anderen Gästen geteilt haben. Es war eine Art WG, mit einer gemeinsamen Küche und einem gemeinsamen Badezimmer und es war sehr gemütlich. Wir warteten also den Regen ab und gingen dann raus. Der Hostelmitarbeiter hat uns die ganze Stadt erklärt und schon waren wir wieder dabei die Stadt zu erkunden. Kotor hat übrigens eine süße Besonderheit, da sie auch ein Katzenmuseum besitzen, hat die Altstadt sehr viele Katzen, die den Touristen eine Freude bereiten. Es sind keine Straßenkatzen, die umhüllt sind von Krankheiten, hungrig und schmutzig sind. Nein, es waren gesunde Katzen, die gern gestreichelt werden möchten.




Der nächste Tag begrüßte uns wieder mal mit Regen und das machte uns echt traurig, denn man war doch schon am Meer und konnte trotzdem nicht raus. Jedenfalls warteten wir wieder den Regen ab, gingen Frühstücken und dann gingen wir den Berg hoch, den ich leidenschaftlich verflucht habe, als ich die mittelalterlichen Treppen hochging. Es war wirklich eine sehr, sehr anstrengende Angelegenheit, denn als wir hoch oben angekommen sind, so war ich nicht mal rot, sondern lila im Gesicht. Schnell genossen wir den hohen Ausblick über Kotor und gingen dann dieselben Treppen runter und ja das war um einiges einfacher. Außerdem fing es wieder an zu regnen und wir mussten schnell in unser Hostel.



Was das Essen angeht, hat mich Kotor am meisten überzeugt. Denn sie haben eine Fleischerei – tut mir leid für die Veganer unter uns – und es war auch ein Café zugleich, denn man konnte gut seine Lieblingsfleischsorte aussuchen und es so braten lassen wie man wollte und dazu gab es Salat und Pommes. Es war wirklich sehr lecker und wir sind sogar zwei Mal hingegangen.

Eines kann ich euch sagen, dass ich Kotor auf jeden Fall wieder besuchen werde, denn allein die Bucht ist wunderschön und sehr tief, da auch Kreuzfahrtschiffe dort parken. Die Altstadt und die Katzen sind nämlich mehr als verlockend.

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4 Gedanken zu “#part3

  1. Carmen 24. April 2017 / 14:29

    Was für wunderschöne Eindrücke. Einige der Bilder sehen richtig malerisch aus und erinnern an eine andere Zeit… ♥
    Das letzte Bild mit dem Essen sieht auch traumhaft aus!
    Wirklich ein toller Post. ❤
    Liebste Grüße
    Carmen

    Gefällt 1 Person

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