#part4

Der Abfahrttag von Kotor nach Budva war in Kotor zumindest sonnig und wunderschön, wir checkten aus und nahmen den Bus nach Budva. Das war unser letztes Ziel unserer Reise und die Fahrt dauerte eine halbe Stunde. Budva liegt südlicher von Kotor und gehörte früher auch zu der Venetischen Republik. Als wir ankamen suchten wir erst mal eine Weile unser Apartment. Tatsächlich bestand unsere Reise aus 50% Hostel/Apartments suchen.

Unser Apartment lag leider nicht in der Altstadt, doch es war gemütlich mit einer kleinen Terrasse. Das einzig nervige war jedoch, dass man den Müll runter bringen sollte, da sonst eine Ameisenarmee vor der Balkontür wacht.
Als wir also im Apartment ankamen, wollten wir zum Strand, da die Sonne sich von der schönsten Seite zeigte. Falsch gedacht, denn kaum waren wir unter dem Dach gab es Regen und leichten Gewitter. So blieben wir leider Gottes zu Hause und warteten den Regen ab. Der Tag brachte nicht viel, außer kurz zum Supermarkt zu gehen und wieder zurück, denn als wir auf dem Weg zum Strand waren- gut dass der Supermarkt auf dem Weg war -, fing es an zu regnen.
Diesmal waren wir nicht wirklich auswärts essen, sondern kochten uns selber etwas. Wir haben nämlich Ćevapčići gemacht, das einzig jugoslawische, was ich mal probiert habe und es hat sehr lecker geschmeckt.

Der nächste Tag war doch schon viel besser, diesen Tag haben wir mit Fotografieren und am Strand verbracht und so sahen wir auch den Zauber des Adriatischen Meeres und es war faszinierend. Wir haben die Altstadt entdeckt und verschiedene Strände.


Auswärts waren wir auch diesen Tag nicht essen, da haben wir uns eine Art Pita gekauft und diese mit Thunfisch und Gemüse belegt. Der Tag verging wie im Fluge. Es war ein echt wunderschöner Tag und baden waren wir auch nicht, da das Wasser noch sehr kalt war. Außerdem hatte man in Budva ein Feeling, als wäre man in Russland. Kotor und Budva haben viele russische Touristen und somit konnte man sich mit den Einheimischen sorglos auch auf russisch unterhalten. Ich fand es echt gut, dass die meisten fließend englisch sprachen und das in jeder Stadt in der wir waren, aber mit russisch kam man auch ein Stückchen weiter.


Wusstet ihr schon, dass es eine Insel in Budva gibt, die Sveti Stefan heißt und dort nur die reichen und schönen rein dürfen? Es ist eine kleine Altstadt Insel im östlichen Stadtteil Budvas und wir waren nicht dort, weil wir nicht zu der schönen und reichen Gesellschaft gehören. Außerdem gibt es hier Yachten von reichen Russen oder Kroaten, die diese zur Schau stellten. Begeistert hat es mich wenig.
Ich war von den Stränden begeistert und von der richtigen Altstadt und auch von den Orthodoxen Kirchen. Da ich russisch orthdox bin, ist es für mich um so schöner dort die Kirchen zu besuchen. – Man bedenke, dass ich in Montenegro viel mehr Kirchen besucht habe, als in Deutschland –



Am nächsten Tag war das Wetter noch schöner als an allen Tagen zuvor. Den Tag verbrachten wir am Strand und ich las in Ruhe mein Buch und lauschte der Natur und den Menschen, die sich in verschiedensten Sprachen unterhielten. Auch wenn ich nur ein Tanktop trug, bekam ich Sonnenbrand. Ich hatte allerdings nichts von, da ich jetzt wieder weiß bin. Allerdings ist es schon sehr spaßig Anfang April einen Sonnenbrand zu bekommen. Anschließend checkten wir aus und fuhren zum Ursprung zurück.



Den letzten Abend verbrachten wir wieder in Podgorica, dank booking.com hatten wir tatsächlich die Chance im Inland schnell ein Hostel oder Apartment zu buchen und keines davon wurde bereut. Am Abend haben wir noch etwas gegessen und am nächsten Morgen ging es auch wieder zurück nach Deutschland. Es war eine sehr spannende und wundervolle Reise, an die ich mich auch sehr gern zurück erinnere.

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